Angstpatienten

Auf den Besuch beim Zahnarzt freuen sich die wenigsten Patienten. Bei den meisten überwiegt ein mulmiges Gefühl mit mehr oder weniger Angst vor der Behandlung. Steigert sich diese Angst zu einer Panik, sprechen wir von einer Zahnarztphobie. Die Auslöser für einen solch gravierenden Angstzustand können traumatische Erlebnisse wie schmerzhafte Behandlungen, die Angst vor Zahnschmerzen, vor Spritzen, Atemnot oder ein starker Würgereiz sein. Schlechte Erfahrungen in der Vergangenheit leisten ihr übriges, sodass Betroffene eine Behandlung aus Angst vor dem Zahnarzt häufig komplett vermeiden – und das für viele Jahre. Auf lange Sicht führt diese Vermeidungstaktik zu einer starken Beeinträchtigung der Lebensqualität durch unbehandelte kariöse oder abgestorbene Zähne, Zahnlücken und Entzündungen im Mundraum bis hin zu Abszessen.

Gemeinsam können wir Ihre Zahnarztangst besiegen. Den ersten Schritt müssen Sie jedoch ganz alleine bewältigen: Sie müssen den Mut fassen, zu uns kommen. Alles Weitere planen wir gemeinsam Schritt für Schritt.

Wie schwer den Betroffenen diese Überwindung fällt, wissen wir. Deshalb haben wir ein 
individuelles Behandlungskonzept speziell auf die Bedürfnisse von Angstpatienten erstellt.

Zusammen mit dem NARKOSETEAMBERLIN, einem Team langjährig erfahrener Narkoseärzte und Schmerztherapeuten nehmen sich unsere Zahnärzte Ihren Beschwerden an.

Beruhigung und Angstlinderung
Wenn schon der Gang zum Zahnarztstuhl mit Furcht verbunden ist, kann ein kurzwirksames beruhigendes Medikament, etwa 15 Minuten vor der Behandlung eingenommen, die Angst erheblich vermindern. 

Lachgas
Lachgas ermöglicht durch seine beruhigende, schmerzlindernde Wirkung oftmals eine erfolgreiche Behandlung. Das gut verträgliche Mittel wird mit Sauerstoff über eine Nasenmaske zugeführt und am Ende der Behandlung mit reinem Sauerstoff wieder ausgeatmet. Der Patient ist nach der Behandlung direkt wieder fit. Wir verwenden Lachgas, wenn nur geringer Sedierungsbedarf besteht.

Sedierung
Für manche Menschen sind die Geräusche des Bohrers oder bestimmte Gerüche beim Zahnarzt sehr unangenehm. Hier ist eine tiefe, vorübergehende Angstlösung mittels Tablette, Injektion oder einem Saft empfehlenswert.

Narkose
Wo eine umfangreiche und zeitaufwendige Behandlung notwendig ist und mehrere kurze Termine keine Alternative darstellen, können wir unseren Patienten eine Vollnarkose als gutes und sicheres Verfahren anbieten. 

Für Menschen mit Angst vor Spritzen (Spritzenphobie) gibt es zudem die 
Möglichkeit, die anfängliche bewusste Injektion zum Einleiten der Narkose zu vermeiden. Hierbei schlafen Sie sanft durch das Einatmen eines Narkosegases ein
und nach Abschluss der zahnärztlichen Behandlung wachen Sie ebenso sanft wieder auf.

Bleiben Sie Schmerz- und angstfrei auch nach dem Eingriff…
Die ausreichende Gabe von stark wirksamen, örtlichen Betäubungsmitteln, die vor Beendigung des Eingriffes gegeben werden, ermöglicht es Ihnen, schmerzfrei den Heimweg anzutreten. Über die Einnahme weiterer Schmerzmittel während der ersten Tage

Zuzahlung
Die Kosten für eine Behandlung in Narkose, mit Lachgas oder Sedierung übernehmen die gesetzlichen Krankenkassen in der Regel nicht. Über die Höhe einer privaten Zuzahlung klären wir Sie vorab auf.